Doppelübung für Neueingeteilte Samstag 25.04.2015, 7.30 Uhr.

Unsere bewährte Neueingeteilten-Übung für die Maschinisten wurde dieses Jahr von den Gruppenführern Joni und Thomas organisiert. Um halb acht war das Antreten der AdF welche neu, beziehungsweise das zweite Jahr in unserer Feuerwehr sind. Anwesend waren neun Soldaten, drei Gruppenführer und zwei Offiziere.

Es begann mit einem Theorieblock zum Thema Motorspritze und TLF, wobei die Zielüberprüfung am Schluss durch eine Schriftliche Prüfung erfolgte. Werni brachte sein scheinbar unendliches Wissen zur Motorspritze näher. Von den Bestandteilen der Motorspritze, die Funktionsweise der zweistufigen Feuerlöschpumpe, sowie der Injektor waren Themen seiner Lektion. Er war dann auch kaum zu bremsen und überzog die Zeitvorgabe. Man munkelt er habe zuhause eine eigene MS als Trainingsgerät ;-)

Gekonnt reagierte Joni auf die neue Ausgangslage und referierte zum Thema TLF-Scania kurz und klar. So schafften wir dann den Abschluss der Theorie mit 15 Minuten Verspätung. 

Anschliessend teilen wir die Mannschaft in zwei Kleingruppen. So hatten sie Gelegenheit bei der 45 minütigen Postenarbeit in der Nähe des FW-Magazins die Geräte kennen zu lernen. Auch hier waren es wieder Werni und Joni, welche das Fachwissen zu ihren Themen schulten. Bei Posten „Motorspritze“ kam der transparente Ansaugschlauch zum Einsatz. Dieser ist speziell für die Schulung und zeigt sehr gut, wie die Wassersäule angesaugt wird. Als Nebenarbeitsposten wurde noch das Auslegen einer Schlauchreserve angeschaut. Dies nach dem neuen Basisreglement Kapitel 6.8.2.

Beim Posten „TLF-Scania“ war genügend Zeit um die Inbetriebnahme der verschiedenen Einrichtungen genauer anzuschauen. Dies waren das Inbetriebnahme der Pumpen, Schaumabgabe, Beleuchtung mit dem Lichtmast und Zubringer der Wasserversorgung. Auch die verschiedenen Einsatzmittel wie zum Beispiel Schaum- Netzmittel-Abgabe via Schnellangriff waren Thema dieser Lektion. Als Hilfsmittel für den „Einsatz TLF“ bekamen die Teilnehmer einen laminierten „Spickzettel“ den sie auch im Ernstfall zur Hilfe nehmen können.

Um 9.15 Uhr war dann die Znüni-Pause im Feuerwehrstübli. Es gab Getränke, Kaffee und Sandwiches. Danach wurden die Gruppen getauscht. Werni und Joni konnten wiederum die Lektion der zweiten Gruppe abhalten.

Als Abschluss waren dann zwei Einsätze im Raum Dintikon geplant. Nun konnten unsere neuen Kameraden das Gelernte im letzten Teil der Übung unter Beweis stellen. Der Befehl zum Einsatz wurde über Funkt erteilt und die Mannschaft rückte vom Magazin nach Dintikon aus. Dies ohne Blaulicht und Sirenen, obwohl es und schon gereizte hätte, diese einzuschalten.

Die eine Gruppe hatten den Auftrag im Raum Bachgasse den Bach zu stauen. Das ansteigende Wasser sollte dann weiter Talwärts wieder dem Bach zugeführt werden. Damit der Bach auch ja genügend Wasser führt, haben wir zusätzlich ab Hydrant noch Wasser in den Bach geleitet. Thomas war Charchierter bei diesem Einsatz. Über Funkt wurde dem Einsatzleiter Joni die Rückmeldungen über die Situation vor Ort mitgeteilt.

Die andere Gruppe kam bei der Zivilschutzanlage Dintikon, bergseitig der Gemeindeverwaltung zum Einsatz. Die Ausgangsalge der Übung war so, dass gefährliche Flüssigkeit durch die Einfahrt zur ZV hinunter lief. Es musste zuerst ein Schaumteppich über die Auslaufende Flüssigkeit gelegt werden, damit man im Anschluss mit der vorbereiteten Druckleitung hätte vorrücken können. Die Schlauchreserve wurde hier mit den 40er-Schläuchen erstellt, welche wir bei uns nach dem Prinzip „Pop-Korn“ aufgerollt haben. Andy, der hier der Charchierte war, instruierte diese sehr effiziente Methode nebenbei. Zeitgleich wurde das TLF in Betrieb genommen und der Schaumteppich erstellt.

Die beiden Einsätze koordinierte Joni via Funk. Nach 15 Minuten Befahl er Übungsabbruch und den Gruppenwechsel im Raum Ahornstrasse. Nun mussten wir rasch aufräumen und uns mit den Fahrzeugen zum Wechselraum begeben.

Es hat sich bei diesen Einsätzen gezeigt, dass unsere neuen Kameraden das Gelernte mit viel Leistungsbereitschaft und Teamwork bereits anwenden können!

Zum Abschluss wurden dann alles Material retabliert wobei Werni noch ausführlich das Spülen der Motorspritze und die Trockensaugprobe erklärte. Pünktlich 12.00 Uhr konnte die Übung beendet werden. An dieser Stelle noch herzlichen Dank an alle die zur erfolgreichen Übung beigetragen haben.

Unsere Freizeit- für ihre Sicherheit.

Bilder gibt es hier